Über die Behandlungsmethode
Muskelschonende Wirbelsäulenchirurgie der neuen Generation
Um die Wirbelsäule zu erreichen, werden bei klassischen Methoden die Rückenmuskeln zerrissen und vom Knochen abgelöst, und Nerven müssen beiseite gezogen werden (Verletzungsrisiko). Bei der OLIF-Methode erfolgt der Zugang jedoch durch die seitliche Bauchhöhle des Patienten; große Muskeln werden nicht durchtrennt, sondern man geht lediglich zwischen den Muskelfasern hindurch, und da das Rückenmark von vorne erreicht wird, geht das Risiko einer Nervenverletzung oder Lähmung theoretisch gegen Null.
Sie dauert durchschnittlich 1,5 - 2 Stunden. Da die Rückenmuskulatur und Knochen nicht durchtrennt werden, sind die gefürchteten postoperativen Beschwerden wie "Nicht-Aufstehen-Können, Rückenschmerzen" sehr gering. Patienten können noch am selben Tag oder am nächsten Morgen problemlos aufstehen und gehen, der Blutverlust ist minimal und der Heilungsprozess dauert nur Tage, keine Wochen.
Nachdem die Bandscheibe mit OLIF entleert und ein großer Stützkäfig (Titan-/PEEK-Cage) dazwischen eingesetzt wurde, kann es bei einem sehr starken Wirbelgleiten oder einer Instabilität der Wirbelsäule erforderlich sein, in derselben Sitzung oder in einer anderen Position von hinten durch kleine Löcher Schrauben (Platin) einzubringen, um das System zu 100 % zu fixieren.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.