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Çakırtepe Hastanesi
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Prostata-Operation (TUR-P und HoLEP)

Über die Behandlungsmethode

Die benigne Prostatahyperplasie (BPH / gutartige Prostatavergrößerung) ist ein Zustand, bei dem sich die Vorsteherdrüse (Prostata) von Männern mit zunehmendem Alter vergrößert, wodurch die Harnröhre (Urethra), die durch sie hindurchführt, zusammengedrückt wird und das Wasserlassen erschwert wird. In Fällen, in denen Medikamente nicht ausreichen, werden geschlossene chirurgische Methoden angewendet, um den Weg freizumachen, indem das Prostatagewebe von innen ausgehöhlt wird. Heutzutage werden für dieses Verfahren die klassische TUR-P, die mit elektrischer Energie abschabt, oder die HoLEP-Technologien der neuen Generation verwendet, die mit einem Laser eine Enukleation (Entfernung des Kerns) durchführen.

Geschlossene Operationen bei Prostatavergrößerung

Unterschiede zwischen der HoLEP-Lasermethode und der TUR-P-Methode sowie deren Auswirkungen auf die Sexualität.
Was ist der Vorteil der HoLEP-Laseroperation im Vergleich zur klassischen TUR-P?

Bei der TUR-P-Operation wird die vergrößerte Prostata von innen Stück für Stück durch Verbrennen ausgehöhlt. Bei der HoLEP-Operation (Holmium-Laser) hingegen wird das vergrößerte Prostatagewebe mit einem Laser in einem Stück angeschnitten (genau so, als würde man das Innere einer Orange von ihrer Schale trennen), von seiner Kapsel abgezogen, in der Blase zerkleinert und dann entfernt. Bei HoLEP geht die Blutung gegen Null, das Risiko, dass die Prostata wieder nachwächst, ist viel geringer, und der Patient ist den Katheter bereits nach einem Tag wieder los.

Kommt es nach der Operation zu Harninkontinenz oder Verlust der Sexualität?

Geschlossene Prostataoperationen, die wegen BPH durchgeführt werden, schädigen die Nerven, die für die Erektion verantwortlich sind, nicht; daher wird die sexuelle Potenz des Patienten nicht beeinträchtigt. Da auch der Schließmuskel (Sphinkter) geschont wird, liegt das Risiko einer dauerhaften Harninkontinenz bei unter 1 %. Lediglich in den ersten Wochen kann es vorübergehend zu plötzlichem Harndrang kommen.

Was ist das Ausbleiben des Samenergusses (trockener Orgasmus) nach der Operation?

Dies ist eine erwartete und natürliche Folge dieser Operationen. Da die inneren Teile der Prostata ausgehöhlt werden, erweitert sich das Klappensystem zwischen Harnröhre und Blase. Der Patient erlebt das Orgasmusgefühl beim Geschlechtsverkehr ganz normal, jedoch spritzt der produzierte Samen nicht nach außen (an die Penisspitze), sondern in den Hohlraum (in die Blase) und wird später mit dem Urin ausgeschieden. Es schadet weder der Gesundheit noch der Lust; es erschwert lediglich die natürliche Zeugung von Kindern.

Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.


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