Über die Behandlungsmethode
Chirurgie der Eileiter
Bei der Eileiterunterbindung (Tubenligatur) wird der Kanaldurchgang lediglich durch das Anbringen eines Clips oder Rings über den Eileitern verschlossen (der Zweck ist ausschließlich die Empfängnisverhütung). Die Salpingektomie hingegen bedeutet, dass das Gewebe vollständig an der Wurzel durchtrennt, aus dem Körper entfernt und entsorgt (in die Pathologie gegeben) wird, weil der Eileiter erkrankt ist oder ein Krebsrisiko in sich birgt.
Absolut nicht. Die Organe, die weibliche Hormone (Östrogen) produzieren und die Wechseljahre bestimmen, sind nicht die Eileiter, sondern die "Eierstöcke (Ovarien)". Die Eierstöcke werden bei der Operation nicht angetastet. Selbst wenn Ihre Eileiter vollständig entfernt werden, laufen Ihr Menstruationszyklus und Ihre Hormonspiegel wie gewohnt weiter.
Da die Eileiter der Weg sind, auf dem das Spermium zum Ei gelangt, ist es für eine Frau, der die Eileiter (beidseitig) entfernt wurden, unmöglich, zu Hause auf "natürlichem Weg" schwanger zu werden. Da jedoch Gebärmutter und Eierstöcke intakt sind, kann sie durch die Methode der "In-vitro-Fertilisation (IVF / künstliche Befruchtung)", bei der ihre eigenen Eizellen entnommen werden, hervorragend schwanger werden und ihr eigenes Baby zur Welt bringen. Tatsächlich erhöht die Entfernung von Eileitern mit Hydrosalpinx (giftiger Flüssigkeit) die Erfolgsquote der IVF.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.