Über die Behandlungsmethode
Operationen zur Änderung der Stimmfrequenz
Der Grund für eine tiefe Stimme sind lange und dicke Stimmbänder. Die Stimmaufhellung wird meist in Vollnarkose durchgeführt, wobei mit Kameras ausschließlich über den Mund eingedrungen wird, ohne von außen einen Schnitt am Hals vorzunehmen. Mit Lasern oder Mikronähten (Wendler-Glottoplastik-Technik) wird ein Teil der Stimmbänder zusammengenäht, die Bänder werden verkürzt und gespannt, und die Stimmfrequenz wird wie bei einer Geigensaite auf einen hellen (weiblichen) Ton angehoben.
Umgekehrt wird sie angewendet, um die Stimmbänder bei Männern zu lockern, deren Stimme während der Pubertät hell (kindlich) geblieben ist, oder bei geschlechtsangleichenden Maßnahmen. Meistens wird der Schildknorpel über einen kleinen Schnitt von der Außenseite des Halses erreicht. Der Patient ist wach und während er spricht (die Tiefe der Stimme wird angehört), wird ein kleiner Block (Titan/Silikon) zwischen den Knorpel gesetzt und die Stimmbänder werden gelockert (Typ 3 Thyreoplastik).
Insbesondere nach Stimmaufhellungsoperationen wird den Patienten für mindestens 1 Woche bis 10 Tage "absolute Stimmruhe" verordnet (selbst Flüstern oder Husten ist verboten), damit das Gewebe zusammenwachsen kann (die Nähte halten). Bis sich die Klangfarbe der Stimme in dem gewünschten natürlichen und dauerhaften Ton einpendelt, ist in der Regel ein Stimmtherapieprozess (in Begleitung eines Therapeuten) erforderlich, der 3 bis 6 Monate dauern kann.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.