Über die Behandlungsmethode
Technologie zur Offenhaltung verengter Wege
Auch wenn der Begriff Stent in der Öffentlichkeit meist nur an einen Herz- (Koronar-) Stent erinnert, so ist sein Einsatzgebiet doch sehr breit. Der "Doppel-J (DJ) Stent", der in die Harnwege eingesetzt wird, um einen Nierenstein abzugehen, der "Karotis-Stent", der zur Vorbeugung eines Schlaganfallrisikos in die Halsschlagader eingesetzt wird, oder die "Biliären/Gastrointestinalen Stents", die eingesetzt werden, um die Nahrungspassage bei Magen-/Darmtumoren sicherzustellen, werden in der Medizin häufig angewendet.
Das hängt vom Einsatzort und dem Material ab. Metallstents, die in die Herz- oder Hirngefäße eingesetzt werden, verwachsen mit der Gefäßwand und verbleiben dort ein Leben lang. Kunststoff-/Silikonstents, die in die Niere (Harnwege) oder Gallenwege eingesetzt werden, werden jedoch in der Regel nach Abschluss der Behandlung (nach einigen Wochen oder Monaten) endoskopisch herausgezogen und entfernt.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.