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Über Uns

Stent-Anwendungen

Über die Behandlungsmethode

Ein Stent ist ein winziges, flexibles Drahtgeflecht oder ein Kunststoffröhrchen, das in die röhrenförmigen Kanäle (Gefäße oder Wege) in unserem Körper, die Blut, Galle, Urin oder Luft transportieren, eingesetzt wird und die Wände offen hält, wenn sie sich aufgrund von Krankheiten, Tumorkompressionen oder Verkalkungen verengen oder verstopfen. Er fungiert als lebensrettendes Gerüst in vielen Bereichen des Körpers, von Herzgefäßen bis zu Hirngefäßen, von den Harnwegen bis zur Speiseröhre.

Technologie zur Offenhaltung verengter Wege

Arten von Stents und ihre Anwendungsbereiche im Körper.

Auch wenn der Begriff Stent in der Öffentlichkeit meist nur an einen Herz- (Koronar-) Stent erinnert, so ist sein Einsatzgebiet doch sehr breit. Der "Doppel-J (DJ) Stent", der in die Harnwege eingesetzt wird, um einen Nierenstein abzugehen, der "Karotis-Stent", der zur Vorbeugung eines Schlaganfallrisikos in die Halsschlagader eingesetzt wird, oder die "Biliären/Gastrointestinalen Stents", die eingesetzt werden, um die Nahrungspassage bei Magen-/Darmtumoren sicherzustellen, werden in der Medizin häufig angewendet.

Das hängt vom Einsatzort und dem Material ab. Metallstents, die in die Herz- oder Hirngefäße eingesetzt werden, verwachsen mit der Gefäßwand und verbleiben dort ein Leben lang. Kunststoff-/Silikonstents, die in die Niere (Harnwege) oder Gallenwege eingesetzt werden, werden jedoch in der Regel nach Abschluss der Behandlung (nach einigen Wochen oder Monaten) endoskopisch herausgezogen und entfernt.

Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.

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