Über die Behandlungsmethode
Schutzdauer und Anwendung in der Schwangerschaft
Entgegen dem Volksglauben wird Tetanus nicht nur durch einen rostigen Nagel übertragen. Ein Splitter in der Hand bei der Gartenarbeit (in der Erde), ein Glasschnitt, ein Katzen- oder Hundekratzer oder sogar ein noch so kleiner Kratzer in einer unsauberen Umgebung reicht aus, damit die Bakterien eindringen können.
Wenn Ihre letzte Tetanus-Impfung länger als 5 bis 10 Jahre zurückliegt oder Sie sich nicht an Ihren Impfstatus erinnern können, müssen Sie je nach Art der Verletzung (bei verschmutzten oder tiefen Wunden) unbedingt innerhalb der ersten 24 Stunden in die Notaufnahme oder zum Hausarzt gehen und sich eine "Tetanus-Impfung (und manchmal Tetanus-Serum)" geben lassen.
Werdenden Müttern wird in der Regel routinemäßig zwischen der 20. und 24. Schwangerschaftswoche eine Tetanus-Impfung empfohlen. Ihr Zweck ist es, einen "Tetanus neonatorum (Nabelschnurinfektion)" zu verhindern, der durch unsterile Bedingungen während der Geburt entstehen kann, und das Baby in den ersten Monaten nach der Geburt zu schützen, indem die im Körper der Mutter gebildeten Antikörper über die Plazenta auf das Baby übertragen werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.