Über die Behandlungsmethode
Rekonstruktion der Atemwege
Bei leichten Verengungen oder bei Patienten, die eine Operation nicht verkraften, kann die Luftröhre bronchoskopisch mit einem Ballon erweitert oder mit einem Stent versehen werden. Diese Gewebe (Narbengewebe) sind jedoch sehr hartnäckig und verschließen sich in der Regel kurz nach dem Öffnen mit einem Ballon wieder. Die "definitive (kurative) und dauerhafte Lösung" besteht darin, dieses kranke, geschrumpfte Luftröhrenstück chirurgisch herauszuschneiden (Resektion) und wegzuwerfen.
Die menschliche Luftröhre (Trachea) ist sehr dehnbar. Wenn ein Stück aus dem verengten Bereich (ca. 2 bis 5 Zentimeter) entfernt wird, können die gesunden Enden dank der Dehnungsreserve der verbleibenden Teile und der vom Chirurgen durchgeführten Kopf-/Hals-Positionierungsmanöver problemlos gedehnt und spannungsfrei aneinandergenäht werden.
Da sich die Länge der Luftröhre bei der Operation etwas verkürzt, ist es sehr wichtig, dass diese lebenswichtigen Nähte nicht reißen und die Wunde nicht gedehnt wird. Um zu verhindern, dass der Patient in der 1. Woche nach der Operation den Kopf plötzlich nach hinten wirft, wird sein Kinn mit speziellen Nähten (Grillo-Naht) leicht in Richtung Brust gebunden und in der Bewegung eingeschränkt. Wenn das Gewebe zusammengewachsen ist, werden die Fäden entfernt.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.