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Çakırtepe Hastanesi
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In-vitro-Fertilisation (IVF / Künstliche Befruchtung)

Über die Behandlungsmethode

Die In-vitro-Fertilisation (IVF / Künstliche Befruchtung) ist das Verfahren, bei dem die Fortpflanzungszellen (die der Frau entnommene Eizelle und das dem Mann entnommene Spermium) von Paaren, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen können (diagnostizierte Unfruchtbarkeit), in einer Laborumgebung zusammengebracht und befruchtet werden und der daraus resultierende gesunde Embryo in die Gebärmutter der Mutter eingesetzt wird. Es ist die Goldstandardmethode, die bei verschlossenen Eileitern, sehr geringer Spermienzahl beim Mann oder bei unerklärlicher Unfruchtbarkeit die höchsten Erfolgschancen bietet.

Phasen und Erfolgsquoten der In-vitro-Fertilisation (IVF)

Die Prozesse der Eizellstimulation, -entnahme, Befruchtung und des Transfers.
Aus wie vielen Phasen besteht die IVF-Behandlung?

Die Behandlung besteht aus 4 Hauptphasen: 1) Stimulation der Eizellen durch der Frau verabreichte Hormonspritzen (ca. 10-12 Tage). 2) Follikelpunktion (OPU / Eizellentnahme): Entnahme der Eizellen unter vaginaler Ultraschallkontrolle im Dämmerschlaf. 3) Befruchtung (ICSI): Injektion von Spermien in die Eizelle und Entwicklung von Embryonen im Labor. 4) Embryotransfer: Schmerzfreies Einsetzen des präparierten Embryos mit einem dünnen Katheter in die Gebärmutter der Mutter.

Sind die Eizellentnahme (OPU) und der Transfer schmerzhaft?

Da die Eizellentnahme (OPU) unter leichter Narkose (Sedierung) im Operationssaal durchgeführt wird, verspürt die Patientin keine Schmerzen. Der Transfervorgang ist genau wie eine normale gynäkologische Untersuchung oder ein Abstrich (Pap-Test); er erfordert keine Narkose, ist völlig schmerzlos und dauert 5-10 Minuten.

Warum wird das Einfrieren von Embryonen (Kryokonservierung) durchgeführt?

Wenn sich im Labor mehr als ein qualitativ hochwertiger Embryo entwickelt hat, wird 1 (oder maximal 2) Embryo in die Gebärmutter übertragen. Die verbleibenden gesunden Embryonen können bei -196 Grad eingefroren und jahrelang gelagert werden. Wenn der erste Versuch fehlschlägt oder das Paar in Zukunft ein weiteres Kind möchte, wird der gefrorene Embryo aufgetaut und transferiert, indem nur die Gebärmutter der Mutter vorbereitet wird, ohne dass erneut mit Hormonspritzen (Eizellstimulation) begonnen werden muss.

Kann bei einer IVF ein Gentest (PID / PGT) durchgeführt werden?

Ja. Insbesondere bei fortgeschrittenem Alter der Mutter (35+), bei wiederkehrenden Fehlgeburten oder bei Paaren, die Träger einer genetischen Erkrankung sind, wird der Embryo im Labor einem genetischen Screening (PGT - Präimplantationsdiagnostik) unterzogen, bevor er in die Gebärmutter eingesetzt wird. Das Risiko einer Fehlgeburt wird verhindert, indem nur Embryonen transferiert werden, die nachweislich zu 100 % chromosomal gesund sind.

Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.


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