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Çakırtepe Hastanesi
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VATS (Videoassistierte Thorakoskopische Chirurgie)

Über die Behandlungsmethode

Die VATS (Videoassistierte Thorakoskopische Chirurgie) ist eine minimalinvasive "geschlossene" Thoraxchirurgie, bei der Operationen im Brustkorb unter Beobachtung über einen Monitor mit Hilfe hochauflösender faseroptischer Kameras und langer, dünner chirurgischer Instrumente durchgeführt werden, die durch 1, 2 oder 3 winzige Löcher von nur 1,5 - 2 Zentimetern eingeführt werden, ohne dass die Rippen gebrochen oder weit gespreizt werden müssen (Offene Thorakotomie). Es ist der Goldstandard bei Lungenkrebs- (Lobektomie), Hydatidenzysten-, Lungenkollaps- (Pneumothorax) und Rippenfell- (Pleura-) Operationen.

Die Revolution der geschlossenen Thoraxchirurgie

Die Überlegenheit der VATS-Methode gegenüber der klassischen offenen Operation.
Was hat der Patient im Vergleich zu einer offenen Lungenoperation davon?

Bei offenen Operationen werden die Rippen gedehnt, um den Brustkorb zu spreizen (mittels eines Retraktors), wodurch die Nerven zwischen den Rippen gequetscht werden. Patienten leiden nach der Operation monatelang unter sehr starken Brustschmerzen. Bei der VATS-Methode hingegen, da die Rippen überhaupt nicht gespreizt werden und die Instrumente hauchdünn zwischen den Knochen eingeführt werden, sind die Schmerzen nach der Operation unglaublich gering, die Verweildauer auf der Intensivstation ist kurz und der Patient hat keine ästhetischen Bedenken.

Was ist Uniportale VATS (Ein-Schnitt-VATS)?

So wie die VATS-Methode durch 2 oder 3 Löcher durchgeführt werden kann, können erfahrene Thoraxchirurgen heutzutage die gesamte Lungenkrebsoperation perfekt durchführen, indem sie Kamera und Instrumente gleichzeitig durch "nur ein einziges 3-4 cm großes Loch" (Uniportal VATS) einführen, ohne überhaupt diese 3 Löcher zu benutzen. Das Gewebetrauma wird so auf ein Minimum reduziert.

Wird nach der Operation eine Drainage (Schlauch) gelegt?

Ja. Ob die Operation geschlossen oder offen durchgeführt wird, am Ende der Operation wird ein Plastikschlauch (Drainage) am Brustkorb angebracht, um das um die Lunge herum (in der Pleurahöhle) angesammelte Blut, Flüssigkeit und entwichene Luft nach außen abzuleiten. Wenn das Leck in der Lunge behoben ist (meist innerhalb von 2 bis 4 Tagen), wird diese Drainage schmerzfrei gezogen und der Patient nach Hause entlassen.

Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.


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