Über die Behandlungsmethode
Die Revolution der geschlossenen Thoraxchirurgie
Bei offenen Operationen werden die Rippen gedehnt, um den Brustkorb zu spreizen (mittels eines Retraktors), wodurch die Nerven zwischen den Rippen gequetscht werden. Patienten leiden nach der Operation monatelang unter sehr starken Brustschmerzen. Bei der VATS-Methode hingegen, da die Rippen überhaupt nicht gespreizt werden und die Instrumente hauchdünn zwischen den Knochen eingeführt werden, sind die Schmerzen nach der Operation unglaublich gering, die Verweildauer auf der Intensivstation ist kurz und der Patient hat keine ästhetischen Bedenken.
So wie die VATS-Methode durch 2 oder 3 Löcher durchgeführt werden kann, können erfahrene Thoraxchirurgen heutzutage die gesamte Lungenkrebsoperation perfekt durchführen, indem sie Kamera und Instrumente gleichzeitig durch "nur ein einziges 3-4 cm großes Loch" (Uniportal VATS) einführen, ohne überhaupt diese 3 Löcher zu benutzen. Das Gewebetrauma wird so auf ein Minimum reduziert.
Ja. Ob die Operation geschlossen oder offen durchgeführt wird, am Ende der Operation wird ein Plastikschlauch (Drainage) am Brustkorb angebracht, um das um die Lunge herum (in der Pleurahöhle) angesammelte Blut, Flüssigkeit und entwichene Luft nach außen abzuleiten. Wenn das Leck in der Lunge behoben ist (meist innerhalb von 2 bis 4 Tagen), wird diese Drainage schmerzfrei gezogen und der Patient nach Hause entlassen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.