Über die Behandlungsmethode
Gewebeschonende Teilprothese
Bei einer Vollprothese werden die vorderen und hinteren Kreuzbänder des Knies sowie der gesamte Knorpel durchtrennt; es ist eine große Operation. Bei einer Teilprothese hingegen ist der Schnitt sehr klein (minimalinvasiv), der Blutverlust ist sehr gering und da die körpereigenen Originalbänder des Patienten erhalten bleiben, bleiben die natürliche Mechanik und die "Beugungs-" (Winkel-) Fähigkeit des Knies perfekt erhalten.
Da nur sehr wenig Knochen durchtrennt wird, können die Patienten in der Regel noch am Tag der Operation oder am nächsten Morgen problemlos aufstehen und gehen. Der Krankenhausaufenthalt dauert etwa 1-2 Tage, und der physiotherapeutische Prozess ist im Vergleich zu einer Vollprothese relativ kurz und schmerzlos.
Sollte sich 10-15 Jahre später in den anderen intakt gelassenen Teilen des Knies (altersbedingt) ebenfalls eine Verkalkung (Arthrose) entwickeln, kann die Teilprothese einfach entfernt und in eine Totalendoprothese (TEP) umgewandelt werden. Es ist also eine letzte, komfortable Ausfahrt vor der großen Brücke.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.