Allgemeine Informationen zum Test
Testablauf und Vorbereitung
Nein, die Angiographie ist keine Operation, sondern ein diagnostisches bildgebendes Verfahren. Falls erforderlich, kann jedoch noch während des Eingriffs eine Behandlung (Angioplastie) durchgeführt werden, indem ein Ballon oder Stent an den festgestellten Verengungen eingesetzt wird.
Vor dem Eingriff ist in der Regel eine 6-8-stündige Nüchternheit erforderlich. Medikamentöse Anpassungen bei Patienten, die Blutverdünner, Diabetes- oder Blutdruckmedikamente einnehmen, werden vom Arzt vor dem Eingriff vorgenommen.
Eine Vollnarkose wird in der Regel nicht durchgeführt. An der Eingriffsstelle (Handgelenk oder Leiste) wird eine lokale Betäubung vorgenommen. Der Patient ist während des gesamten Eingriffs wach und kann mit dem Arzt kommunizieren. Der Vorgang dauert durchschnittlich 15-20 Minuten.
Bei der Angiographie über das Handgelenk (radial) ist die Zeitspanne, bis der Patient nach dem Eingriff wieder aufstehen kann, viel kürzer, und das Blutungsrisiko ist geringer. Bei Patienten mit feinen Gefäßstrukturen oder wenn komplexere Eingriffe erforderlich sind, wird jedoch die traditionelle Leistenmethode (femoral) bevorzugt.
Ja. Bei einer Angiographie, die rein zu bildgebenden (diagnostischen) Zwecken begonnen wurde, kann bei Feststellung einer kritischen Verstopfung in den Herzgefäßen in derselben Sitzung (mit Zustimmung des Patienten und seiner Angehörigen) das Gefäß durch Einsetzen eines Ballons und Stents geöffnet werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen nur zu Informationszwecken. Die Ergebnisse medizinischer Tests müssen von Fachärzten bewertet werden.



