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Zerebrale Angiographie (Gehirnangiographie)

Allgemeine Informationen zum Test

Die zerebrale Angiographie ist ein interventionelles radiologisches Bildgebungsverfahren, mit dem die Blutgefäße, die zum Gehirn führen und sich darin befinden, kartiert und Anomalien in der Gefäßstruktur festgestellt werden. Sie ist von entscheidender Bedeutung für die endgültige Diagnose und Behandlungsplanung von Aneurysmen (Gefäßaussackungen), Hirnblutungen, Gefäßverschlüssen, Blutgerinnseln oder arteriovenösen Malformationen (AVM).

Testablauf und Vorbereitung

Der Ablauf der zerebralen Angiographie und die Patientenvorbereitung.

Sie wird im Allgemeinen unter örtlicher Betäubung durchgeführt, indem ein dünner, flexibler Katheter über eine Arterie in der Leiste (femoral) oder am Handgelenk (radial) eingeführt wird. Der Katheter wird bis in die Hirngefäße vorgeschoben, ein spezielles Kontrastmittel (Farbstoff) wird verabreicht und es werden serielle Röntgenbilder erstellt.

Da die Einstichstelle örtlich betäubt wird, sind keine Schmerzen zu spüren. Während das Kontrastmittel in die Gefäße verabreicht wird, kann lediglich ein kurzes, vorübergehendes Wärmegefühl im Kopf- und Gesichtsbereich auftreten.

Der Eingriff dauert durchschnittlich 30-60 Minuten. Erfolgt der Zugang über die Leiste, ruht der Patient anschließend einige Stunden flach im Bett, um Blutungen zu vermeiden. Wurde der Eingriff über das Handgelenk durchgeführt, kann der Patient viel schneller wieder aufstehen.

Die Informationen auf dieser Seite dienen nur zu Informationszwecken. Die Ergebnisse medizinischer Tests müssen von Fachärzten bewertet werden.

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