Allgemeine Informationen zum Test
Testablauf und Vorbereitung
Bei Leberschäden (Hepatitis, Zirrhose), Gallensteinen oder Gallenwegsverschlüssen oder bei einem deutlich schnelleren Abbau von Blutkörperchen als normal (hämolytische Anämie) reichert sich Bilirubin im Blut an und verursacht eine Gelbfärbung der Haut und der weißen Augäpfel.
Es kommt im Blut in zwei Formen vor. Die unverarbeitete Form, die die Leber noch nicht erreicht hat, wird als "indirektes (unkonjugiertes)" Bilirubin bezeichnet, während die in der Leber verarbeitete Form als "direktes (konjugiertes)" Bilirubin bezeichnet wird. Das Verhältnis dieser beiden Werte zeigt an, ob das Problem von der Leber oder den Gallenwegen ausgeht.
Da die Leber von Neugeborenen noch nicht vollständig ausgereift ist, tritt in den ersten Tagen häufig eine physiologische Gelbsucht auf. Es werden regelmäßige Messungen mit Blut aus der Ferse durchgeführt, um zu überwachen, ob das Bilirubin gefährliche Werte (Kernikterus) erreicht hat, die das Gehirn schädigen könnten.
Die Informationen auf dieser Seite dienen nur zu Informationszwecken. Die Ergebnisse medizinischer Tests müssen von Fachärzten bewertet werden.



