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Transferrinsättigung-Test

Allgemeine Informationen zum Test

Die Transferrinsättigung ist ein mathematischer Laborwert in Prozent (%), der angibt, wie viel des Proteins "Transferrin", das Eisen im Blut transportiert, mit Eisen gefüllt (gesättigt) ist. Sie ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Frühdiagnose nicht nur von Eisenmangelanämie, sondern auch der "Hämochromatose", einer Krankheit, die zu einer tödlichen Eisenüberladung im Körper führt.

Testablauf und Vorbereitung

Eisenbindungskapazität und Berechnung der Sättigung.

Ein Abfall der Sättigung unter 15-20 % bedeutet, dass nicht genügend Eisen für den Transport im Blut vorhanden ist, was direkt das Bild einer "Eisenmangelanämie" bestätigt. In diesem Fall ist in der Regel auch der Ferritin-Wert, das Speichereisen, niedrig.

Ja. Wenn die Transferrinsättigung über 45-50 % liegt, liegt eine Eisenüberladung im Körper vor. Dieser Zustand, der als Hämochromatose bezeichnet wird, muss dringend behandelt werden, da er mit der Zeit zu einer Leberzirrhose, Herzinsuffizienz und Diabetes führen kann.

Nein. Es handelt sich um ein Verhältnis, das vom Laborcomputer automatisch aus den Testergebnissen für "Eisen" und "Totale Eisenbindungskapazität (TEBK)" des Patienten berechnet wird. Es wird im Allgemeinen bevorzugt, die Blutentnahme morgens auf nüchternen Magen durchzuführen.

Die Informationen auf dieser Seite dienen nur zu Informationszwecken. Die Ergebnisse medizinischer Tests müssen von Fachärzten bewertet werden.

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